Sehenswertes

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Donatuskreuz
   
Am 06. August 1883 überraschte ein Gewitter die Bürger Katharina Faß, Rosa Schuur, Margaretha Winkel sowie Josef Tlmany bei der Feldarbeit. Sie suchten Unterstand unter einem Nussbaum, südlich der Gemeinde Morscheid.

Dieses Ereignis wäre auch ohne Bedeutung geblieben, wenn nicht ein Blitz in jenem Baum eingeschlagen hätte. Die Wucht des Blitzes war nicht sehr heftig. sodass zwar alle zu Boden gerissen wurden, niemand aber schwere Verletzungen erlitt.

Aus Dankbarkeit für den guten Ausgang des Unglücks errichteten jene vier Bürger einen Bildstock unweit des vom Blitz getroffenen Nussbaums.

Sind die Namen der Erretteten längst vergessen und die Nussbäume, die an besagter Stelle sehr zahlreich standen, längst gefällt, so blieb der Bildstock und die Erinnerung an jenes Ereignis doch immer erhalten. Als ein Beweis hierfür kann die liebevolle Pflege des Bildstocks und der obligatorische Blumenschmuck gewertet werden.

Seit 124 Jahren dankt die Gemeinde Morscheid am Fest des heiligen Donatus, welchem der Bildstock geweiht ist, für die Errettung der vier Bürger.




     
     
     
     
     
     
Kirche
   
Darüber, wie es zum heutigen Standort der Kirche kam, ranken sich diverse Erzählungen. Fakt ist jedenfalls, dass die Kirche in der heutigen Form zwischen 1874 und 1876 erbaut wurde. Als Baumaterial wurden hauptsächlich Schiefersteine verwendet, die in den nahe liegenden Schiefergruben abgebaut wurden.

Eine Besonderheit ist der vom Kirchenschiff abgetrennte Glockenturm, eine Einzigartigkeit der Morscheider Kirche. Zu früheren Zeiten befand sich neben der Kirche der Friedhof, der allerdings seit 1969 nicht mehr genutzt wird.


     
 
     
     
     
     
Langenstein
   
Oberhalb von Riveris befindet sich auf der westlichen Talseite ein hoher Quarzitfelsen, der den Namen "Langenstein" führt. Er ist durch horizontale und vertikale Spalten in mehre Teile geteilt, die aber ein Ganzes bilden.

Vor Jahrhunderten schlug während eines Gewitters ein Blitz in den Felsen. Ein Teil löste sich vom Block und stürzte den Hang hinab, wo er heute noch liegt. Man findet den Langenstein, wenn man vom Parkplatz südlich von Morscheid einem Waldweg folgt, der ebenfalls in südlicher Richtung zur Riveristalsperre führt.


     
 
     
     
     
     
Naumeshof
   

Unweit des Ortskerns auf halbem Weg Richtung Sportplatz liegt der Naumeshof - Der letzte übrig gebliebene Großlandwirt in Morscheid. Besonderen Reiz erhält der Naumeshof durch die eingegliederte Pferdepension.

Hier kann man sowohl sein eigenes Pferd gegen eine Pensionsgebühr unterbringen, als auch Reitstunden mit erfahrenen Lehrern in Anspruch nehmen. Die idyllische Umgebung lädt geradezu zu einem Ausritt ein.

Weitere Informationen finden Sie auf www.naumeshof.de



     
     
     
     
     
     
Riveris Talsperre
   
Von Morscheid aus kann man einen fantastischen Ausblick auf die Riveris-Talsperre genießen. Errichtet in den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts versorgt sie mit ihren 5 Mio. m³ bis heute große Teile des ehemaligen Regierungsbezirkes Trier.

Gestaut werden der Riverisbach sowie der Thielenbach, die zusammen mit Niederschlägen für eine jährliche Zuflussmenge von knapp 11 Mio. m³ Trinkwasser sorgen. Die hohe Qualität des Wassers zeichnet sich insbesondere durch einen geringen Kalkwert aus.


     
     
     
     
     
Schloss Marienlay
   

In den Jahren 1922-27 erbaut, prägt das Schloss Marienlay auf halbem Weg von Waldrach nach Morscheid seitdem das Ortsbild. Als Baumaterial wurde Schiefer aus dem damals noch vorhandenen heimischen Bergbau verwendet.

Seit dem Bau des Schlosses befinden sich hier große Weingüter, die seit 1999 in der Hand des Traditionsunternehmens "Reichsgraf von Kesselstatt" sind.

Das Schloss kann auch besucht werden, weitere Informationen hierzu finden Sie auf www.kesselstatt.com.



     
 
     
     
     
     
Tretbecken
   
Im Jahre 2004 konfrontierte ein Bürger Morscheids, Herrmann Thömmes, den Gemeinderat mit einer ausgefallenen Idee. Er schlug vor, auf seinem Grundstück „Praßwies“ die natürlich vorkommenden Grundwasserreserven in Form eines Tretbeckens nutzbar zu machen.

Der Gemeinderat stellte die benötigten Materialien zur Verfügung und Thömmes nahm zusammen mit dem Gemeindearbeiter Alfred Thinnes die Arbeit auf. Seit der Fertigstellung im Jahre 2005 ist das Tretbecken zu einem beliebten Ausflugsziel der Morscheider Bürger geworden.


     
     

 

 

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